Herzlich willkommen zur neuen Ausgabe des "Evangelischen Sonntagsblattes aus Bayern"

Evangelisches Sonntagsblatt vom 15.9.2019
Brücke

=> Andacht: „Den Selfie–Blick weiten“

Ein Zuckerschlecken ist die Arbeit auf Straßenbaustellen bei Wind und Wetter nicht. Doch zunehmend erleben die Straßenbauarbeiter, dass ausgebremste Autofahrer austicken. Straßenwärter werden aus dem Autofenster heraus wüst beschimpft, manchmal sogar bespuckt, so ein Mitarbeiter eines Straßenbauamtes. Vor 15 Jahren haben die Menschen noch „die Verzögerungen in Kauf genommen. Heute ist das nicht mehr so. Die Menschen sehen sich nicht mehr als Teil eines Ganzen. Sie zeigen sich nicht mehr solidarisch mit der Gesellschaft, sie sehen nur noch ihre eigene Welt und ihren eigenen Vorteil“. Ist es wirklich so, dass die Menschen vor allem ihre eigene Welt im Blick haben? ...

(Markus 3, 31–35)

Susanne Borée

=> Sehnsucht, die Leere zu übertönen?

Schlechte Laune trotz schönstem Sonnenschein: Warum sollten wir uns aus unseren Routinen durch ein wenig Spätsommer reißen lassen? Das alte Ehepaar hat dies jedenfalls gar nicht nötig! Er nörgelt wegen jeder Nichtigkeit, sie jammert. So ergänzen sich ihre Dialoge vollständig. Ganze Dramen entwickeln sich aus der Lebensfrage, ob die Butterdose nun zwei Zentimeter weiter rechts zu stehen hat. Ist es auch eine Art die Leere zu übertönen? ...

Felix Leibrock.

=> Wohnungslosigkeit verändert das Leben

In der schwülen Hitze des Sommers gibt es nichts Schöneres als an einem kühlen, schattigen Ort die Seele baumeln lassen zu können und ein Buch zu lesen. Miriam Groß, die als bayerische Pfarrerin gegenwärtig in New York lebt und arbeitet, stellt uns das neuerschienene Buch „Nur im Dunkeln leuchten dir Sterne“ von Pfarrer Felix Leibrock als unbedingte Leseempfehlung vor. ...